Entlackung mit System: WISAG bietet Technologievielfalt für die Industrie
Stillstände, Qualitätsverluste oder Beschädigungen von Bauteilen lassen sich nicht selten auf eine ungeeignete Entlackung zurückführen. Umso wichtiger ist die Wahl eines Verfahrens, das exakt auf Material, Bauteilgeometrie und Beschichtung abgestimmt ist. Die WISAG Industrie Service Gruppe, einer der führenden Industriedienstleister Deutschlands, unterstützt ihre Kunden mit unterschiedlichen Entlackungsmethoden und identifiziert für jeden Anwendungsfall die technisch und wirtschaftlich sinnvollste Lösung.
Zum Leistungsportfolio der WISAG zählen neben chemischen Verfahren und der Trockeneisreinigung vor allem die thermische Entlackung mittels Pyrolyse, die Wasserhöchstdruckreinigung sowie die Laserreinigung. „Für uns steht keines der Verfahren im Vordergrund“, sagt Fabian Härtel, Leiter Technik bei der WISAG Produktionsservice GmbH. „Wir wollen unsere Kunden bestmöglich beraten und schauen uns daher zuerst die individuellen Gegebenheiten und Anforderungen genau an.“
Die Pyrolyse etwa basiert auf der thermischen Zersetzung organischer Beschichtungen unter Sauerstoffmangel und eignet sich besonders für robuste metallische Bauteile mit komplexen Geometrien oder dicken Lackschichten. Die zu bearbeitenden Werkstücke werden in einem geschlossenen Ofensystem kontrolliert erhitzt, sodass die Beschichtungen vollständig entfernt werden, ohne das Grundmaterial zu beeinträchtigen.
Darüber hinaus setzt der Industriedienstleister auf die Wasserhöchstdruckreinigung, bei der Lackschichten mithilfe eines stark gebündelten Wasserstrahls mechanisch vom Untergrund abgetragen werden. Dieses Verfahren kommt vor allem bei widerstandsfähigen Bauteilen mit einfacher Geometrie zum Einsatz und ermöglicht eine effektive Entlackung ohne chemische Zusätze oder thermische Belastung.
Für selektive Anwendungen und empfindliche Oberflächen hat die WISAG mit der Laserreinigung eine weitere Option parat. Die berührungslose Technologie erlaubt eine präzise Entfernung von Beschichtungen, erzeugt keine Strahlmittelabfälle und erfordert nur geringe Einsatzstoffe. Das kann sich besonders bei ebenen Flächen oder punktuellen Aufgabenstellungen als geeignete Alternative erweisen.
„Unserer Erfahrung nach gibt es nicht das eine Entlackungsverfahren für alle Fälle“, erklärt Härtel. „Entscheidend ist die richtige Einordnung des Bauteils und der Prozessanforderungen. Genau hier sehen wir unsere Rolle als Systempartner der Industrie.“